Liebe, Sexualität, Partnerschaft und Familie sind vier mögliche Komponenten erwachsener Paarbeziehungen. Die Frage danach, ob und wie die Komponente Familie gelebt werden soll und kann, stellt sich jedem Paar irgendwann. Wenn es hier unterschiedliche Vorstellungen und Sehnsüchte geht, oder sich das gemeinsame Ziel nicht so einfach umsetzen lässt, kann sich dies auch auf die anderen Komponenten (Liebe, Sexualität und partnerschaftliches Miteinander) negativ auswirken und die Beziehung untergraben.  
Siehe auch: Unerfüllter Kinderwunsch

 Die meisten Paare, die in die Paarberatung kommen, berichten von Kommunikationsproblemen. „Ich weiß nicht, was du mir sagen willst.“ „Du verstehst mich einfach nicht.“ „Wir verletzen einander, obwohl wir uns lieben.“ „Ich fühle mich nicht gesehen.“ „Ich werde so schnell wütend.“ „Ich will dich nicht traurig machen.“ In der Paarberatung wird hinter die Kommunikationsprobleme geschaut: Welche Gefühle liegen darunter, und was müsste (wie) eigentlich mal wirklich gesagt werden? Mit welcher Dynamik lösen wir kommunikative Teufelskreise aus, durch die sich am Ende des Gespräches beide noch viel schlechter fühlen als vorher? Im Bereich Sexualität gründen Kommunikationsprobleme oft schlicht darin, dass uns die Worte fehlen, um über Sexualität zu sprechen. Oder dass wir uns und unseren Körper so wenig kennen, das Thema so schambesetzt ist, dass wir es mit Sprache gar nicht benennen können, worum es geht. Hier sind Sexualberater*innen manchmal wie Dolmetscher*innen, die einem die Vokabeln zuspielen und Anregungen geben können, wie man diese neue Sprache gut lernen kann. 

Wenn Sie als Minderjährige*r Betroffene*r von sexueller Gewalt waren, werden die Kosten evt vom Fonds Sexueller Missbauch übernommen. Informationen und Beratung hierzu finden Sie auf https://www.fonds-missbrauch.de 

"Es ist viel schöner, als man es sich vorstellen kann. Aber auch viel schlimmer." - Eltern dürfen sich beraten lassen in schweren Zeiten. Erziehung ist eine Riesenaufgabe und eben kein "Kinderspiel" - und nicht selten begegnen uns in unseren Kindern auch die Schatten unserer eigenen Vergangenheit. In der Überforderung des Alltags ist es ganz normal, dass Eltern im Nachhinein denken "das müsste man doch besser hinkriegen". Sich in Elternberatung zu geben, ist kein Beweis von Schwäche, sondern von Stärke! Grundsätzlich steht allen Eltern minderjähriger Kinder Elternberatung zu. Ihr könnt Euch hierzu auch an die örtlichen Erziehungsberatungsstellen wenden, die kostenlose Elternberatung anbieten. 

Sex ist in unserer Gesellschaft noch oft ein Tabu Thema. Bereits in der Kindheit werden wir von dem Thema fern gehalten und uns somit suggeriert, dass es kein Thema ist, worüber gesprochen werden sollte. Dadurch gibt es viele Irrtümer über das Thema Sex und Vorstellungen, die nicht der Realität entsprechen. Somit schaffen wir es leider auch oftmals nicht, mit unserem Partner oder unserer Partnerin darüber zu sprechen. In der Beratung können Tabus gebrochen werden und ein Zugang zum Thema erleichtert werden. 

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Mit Bindung meinen Paartherapeuten die Fähigkeit, sich auf jemand andres einzulassen, der Person zu vertrauen, sich anzuvertrauen und zuverlässig füreinander da zu sein. Das Gegenteil zu Bindung, ohne die Bindung aber auch nicht wirklich geht, ist Autonomie. Das Höchstmaß an Bindung erlebt das Baby, das sicher und geliebt im Bauch der Mutter, fast eins mit der Mutter ist. Das Höchstmaß an Autonomie erleben wir im Moment des Todes, den wir dann doch ganz allein sterben müsen. Es ist noch gar nicht lange her, dass Forscher rausgefunden haben, dass jeder Mensch auf emotionale Bindung angewiesen ist. John Bowlby war es, der herausgefunden hat, dass Babys, auf die gar nicht emotional eigegangen wurde tatsächlich sterben. Wenn Kinder zuverlässig erleben, dass sie sicher gebunden sind, dass jemand auf ihre Bedürfnisse achtgibt und gut für sie sorgt, können sie von dieser sicheren Ausgangslage heraus angstfrei autonom, selbstbewußt und selbständig werden. Erleben Kinder Bindungsverletzungen, sogenannte Bindungstraumata, müssen sie sich selbst aus einer Situation retten, die eigentlich noch überfordernd ist. Sie werden sozusagen in die Autonomie „geschubst“. Dies kann dazu führen, dass sich diese Menschen nicht mehr so sehr auf Bindung einlassen und verlassen und die Dinge auch zukünftig lieber selbst regeln oder mit sich ausmachen. Wird aber Kindern alles abgenommen, ermutigen die „ersten Bindungspersonen“ (also meistens die Eltern) das Kind nicht dazu, autonom zu werden, sondern unterschätzen das Kind und behüten es zu sehr, kann es sein, dass der Mensch sich auch im weiteren Leben nicht viel zutraut und ängstlich immer in Abhängigkeit von anderen Menschen bleibt. Bindung ist ein seeehr weites und seeehr spannendes Thema, und die Bindungsforschung ist ein Forschungszweig, der sich noch sehr viel weiterentwickelt. Ein bindungsorientierter und sehr gut erforschter Ansatz in der Paartherapie ist die Emotionsfokussierte Paartherapie. Wenn ihr also das Gefühl habt, hier mal näher hinschauen zu wollen, ist dies für euch vielleicht genau die richtige Herangehensweise. Übrigens spielt Bindung natürlich auch in der Sexualität eine riesige Rolle. Wenn Ihr das Gefühl habt, das spielt hier eine Rolle, macht es vermutlich Sinn, sich an eine*n Paarberater*in zu wenden, der/die sich sowohl mit Paardynamiken als auch mit Sexualtherapie auskennt und nicht auf eine Beratungsform festgelegt ist. 
Siehe auch Co-Regulation und Selbst-Regulation 
Siehe Bindungstrauma 
Siehe auch Emotionsfokussierte Paartherapie. 
 

Eine Geburt kann für die Mutter sowohl körperlich als auch psychisch so belastend sein, dass es einer fachlichen Nachsorge bedarf, um sich wieder unbeschwert zu fühlen. Wenn du seit der Geburt Probleme hast, dich in deinem (sexuellen) Körper wieder wohl zu fühlen, wenn dich (Körper-) Erinnerungen oder Schmerzen quälen oder eine Ohnmachtserfahrung aus dem Geburtsprozess dir noch nachhängt und dich trotz Kinderwunsch vielleicht sogar von weiteren Schwangerschaften abhält, musst du dich damit nicht abfinden. Eine Traumaberaterin kann dir helfen, dass dich die Geburtserfahrung nicht immer wieder "einholt", und eine körperorientierte Sexualberaterin unterstützt dich, wieder einen freud- und lustvollen Zugang zu deinem Körper zu finden.

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Mit somatischer Sexualtherapie können alle Formen von körperorientierter Sexualtherapie bezeichnet werden. Somatische Sexualberatung ist (wie auch z.B. der Ansatz Sexocorporel) eine körperorientierte Form der Sexualberatung und basiert auf dem somatischen Lernen des Körpers. Auf der Grundlage von Körperwahrnehmung, Körperarbeit und Achtsamkeit könne vorhandene Prägungen und Gewohnheiten verändert werden. In einem Klima positiver Akzeptanz werden die Klient*innen ermutigt mehr Körperbewußtsein zu entwickeln um sich mit ihrem Körper intensiver verbunden zu fühlen. Durch Körperübungen und wiederholendes praktizieren, sowie Wissensvermittlung findet somatisches Lernen und eine Erweiterung der vorhandenen sexuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten statt. (siehe auch Sexocorporel)

"Es ist viel schöner, als man es sich vorstellen kann. Aber auch viel schlimmer." - Eltern dürfen sich beraten lassen in schweren Zeiten. Erziehung ist eine Riesenaufgabe und eben kein "Kinderspiel" - und nicht selten begegnen uns in unseren Kindern auch die Schatten unserer eigenen Vergangenheit. In der Überforderung des Alltags ist es ganz normal, dass Eltern im Nachhinein denken "das müsste man doch besser hinkriegen". Sich in Elternberatung zu geben, ist kein Beweis von Schwäche, sondern von Stärke! Grundsätzlich steht allen Eltern minderjähriger Kinder Elternberatung zu. Ihr könnt Euch hierzu auch an die örtlichen Erziehungsberatungsstellen wenden, die kostenlose Elternberatung anbieten. 

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass „analoge“ Beratung und Therapie besser „funktioniert“ als digitale Beratung und Therapie. Das hat etwas damit zu tun, dass sich Ratsuchende und Berater*in einfach besser aufeinander beziehen, sich einschwingen können, wenn man sich in einem Raum gegenüber sitzt und wahrnehmen kann, wie der andere sich bewegt, atmet, da ist. Hierzu gibt es auch aktuelle Studien, und niedergelassene Psychotherapeuten dürfen sogar gar nicht ausschließlich digital behandeln, ohne den/die Patient*in einmal „in echt“ gesehen zu haben. 
Dennoch kann es natürlich gute Gründe für eine digitale Beratung geben, und digitale Beratung ist immernoch besser als gar keine Beratung. Für manche Menschen ist die Hemmschwelle im Digitalen zum Beispiel viel niedriger, sie trauen sich da einfach eher. Manche Menschen haben auch vor Ort gar keine Möglichkeiten, Sexualtherapie analog in Anspruch zu nehmen, weil es schlicht kein Angebot gibt, oder weil sie nicht mobil sind. Und manche Paare in Fernbeziehungen profitieren davon, dass sie auch trotz der Trennung miteinander über ihre Themen sprechen können. 
In der Corona-Pandemie sind viele Berater*innen und Therapeut*innen zwischenzeitlich auf digitale Beratung ausgewichen und haben in diesem relativ neuen Feld gute Erfahrungen gemacht. Digitale Beratung entwickelt sich stetig weiter, und wird an vielen Stellen auch immer besser. Und manchmal macht es einfach die gute Mischung aus analog und digital, denn auch das ist ja möglich.
Also: lieber digitale Beratung als gar keine Beratung. 

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Sexualtherapie und -beratung sind keine geschützten Begriffe, daher sollte man unbedingt darauf achten, was die Beratenden für Ausbildungen haben und wie sie arbeiten. Das Angebot ist alles andere als einheitlich.
Die erste Unterscheidung, die als Ratsuchende*r wichtig ist, ist: Wird „Hands-On“ oder „Hands-Off“ gearbeitet. Mache dir also im Vorhinein schon klar: Möchtest du selbst berührt werden in den Sitzungen oder nicht. Wir empfehlen, mit „Hands-Off“ zu starten, um nicht direkt übers Ziel hinauszuschießen und in einem achtsamen Tempo bei dir selbst zu bleiben. 

Es gibt im Hands-Off-Bereich vier große seriöse Ansätze: 
den differenzierungsbasierten Ansatz nach David Schnarch, den sogenannten Crucible-Ansatz, den systemischen Ansatz nach Ulrich Clement, das  „Hamburger Modell“ und den embodymentalen Ansatz Sexocorporel nach Jean Yves Desjardins. Bei all diesen Ansätzen wird in der Beratung selbst „Hands Off“ gearbeitet, das heißt, der/die Beratende führt keinerlei Berührungen an den Klient*innen durch, du wirst dich niemals entkleiden müssen.
Wie auch bei jeder psychologischen Beratung spielt es eine große Rolle, ob du dich bei der/dem Berater*in wertschätzend gesehen und sicher fühlst. Es macht durchaus Sinn, auch direkt am Anfang schon den/die Berater*in zu wechseln, wenn du dich nicht wohlfühlst – denn dies ist die Grundvoraussetzung zur Veränderung im sensiblen Prozess von Sexualberatung und -therapie.
Weiter gibt es Ausbildungen im Hands-On-Bereich, hier wäre Sexological Bodywork zu benennen. Auch hier lohnt es sich, gut auf Ausbildungen und auch auf dein „Bauchgefühl“ zu achten, ob sich der Ort richtig für dich anfühlt und du dich sicher und gut aufgehoben fühlst.

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Scham ist eine Grundemotion, die wahrscheinlich jeder Mensch kennt. Scham ist in der Regel ein Zeichen, das uns signalisiert, das ein Thema oder eine Situation Unbehagen in uns auslöst. Manchmal ist die Scham angemessen und manchmal kann sie uns auch mal im Weg stehen. Wenn du gerne einen Teil deiner Scham als belastend empfindest, dann kann Dir eine Beratung sicherlich hilfreich sein. 

Kinderschutz ist ein Sammelbegriff für rechtliche Regelungen sowie für Maßnahmen von staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen, die dem Schutz von Kindern vor Schäden und Beeinträchtigungen dienen sollen. In der Kinder- und Jugendhilfe und im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff auch in einer engeren Definition verstanden, im Sinne des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung. 

 

Die sogenannten  „Wechseljahre“ - die Zeit  zwischen Mitte 40 und Mitte 50 - bringen durch das Nachlassen der Hormonproduktion an den Eierstöcken körperliche und seelische Veränderungen mit sich, die bei nicht wenigen Frauen das Sexualleben beeinflussen. Häufige Klage ist das Nachlassen der Lust auf sexuelle Betätigung mit entsprechenden Auswirkungen auf die Beziehung.

Am Anfang einer Beratung steht immer auch eine Betrachtung der Situation durch eine frauenärztliche „Brille“. Durch Verordnung von Hausmitteln, Heilmitteln bis hin zu Hormonen, kann man vielen Problemen der Wechseljahre, insbesondere häufigen Beschwerden wie trockener Scheide, enger werdender Scheide und Schmerzen beim Verkehr, Schlaflosigkeit und Hitzewallungen schon Einhalt gebieten. Die Sexualberatung kann dann Frauen und Paare in ihrer Kommunikation und Sexualität wieder zum Schwingen bringen.

"Ego-State" kann man übersetzen mit "Ich-Anteil". In der Ego-State-Arbeit schaust du dir an, welche unterschiedlichen Ich-Anteile an einem Konflikt beteiligt sind. Welcher Teil zum Beispiel will sich immer unterm Teppich verkriechen, wenn deine Kollegin kritisch guckt? Oder welcher Teil fängt an rumzuzicken, wenn dein Partner sich mit seinen Freunden treffen will? Welcher Teil müsste aktiviert werden, damit es im Bett entspannter laufen kann?
Bekannte Ich-Anteile sind zum Beispiel: Der "innere Schweinehund", dein "inneres Kind", dein "Higher-Self", die "Brave" oder dein "Schatten". Schon Freud ist von unterschiedlichen innerpsychischen Anteilen ausgegangen, als er von Es- Ich und und Über-Ich sprach. Moderne Ego-State-Therapie geht davon aus, dass jeder Mensch ganz individuelle States hat, die sich im Laufe des Lebens wie ein "inneres Team" zusammenfinden. Wie bewusst diese inneren Anteile oder "Teammitglieder" sind und wie flexibel und selbstbestimmt ich in der Teambesetzung in einer Situation bin, spielt unter Umständen eine große Rolle für Zufriedenheit im Alltag.

Partnerschaft verändert sich im Alter, und auch unsere Sexualität ist im Alter nicht mehr dieselbe. Individuelle Entwicklung endet nicht an Altersgrenzen, sondern ist immer möglich. Auch als Paar müsst ihr es nicht miteinander „aushalten“, sondern könnt gemeinsam miteinander immer mehr in Verbundenheit und Autonomie gehen. Beratung kann helfen, hierbei die Chancen hinter den Krisen des Alterns zu entdecken. Wie könnt ihr weiter Sinn erleben auch in Zeiten von Krankheit, Abschied und Loslassen? Wie könnt ihr weiter Euren sexuellen Körper bewohnen und lieben, wenn er nicht mehr die Funktionstüchtigkeit von früher hat? Freut euch: Es geht noch was, und sehr oft ist tatsächlich weniger mehr…

Der Sexocorporel ist ein sexualtherapeutischer Ansatz, der von Prof. Jean-Yves Desjardins (1931-2011) an der sexologischen Fakultät der Universität in Montreal/ Quebec entwickelt wurde. Basierend auf dem Modell sexueller Gesundheit der WHO bietet das Konzept die Möglichkeit Sexualität umfassend und präzise zu beschreiben, um eine exakte Diagnose und eine darauf aufbauende Behandlung zu ermöglichen. Zentrale Grundannahmen sind:

- Körper und Geist bilden eine Einheit.
- Mit den drei Dimensionen der Bewegung (Zeit, Raum, Schwerkraft) wird sexuelles Erleben gestaltet.
- Sexualität und sexuelles Erleben sind das Ergebnis von Lernprozessen.

Ausgehend von einer embodimentalen Perspektive steht beim Sexocorporel das körperliche Erleben in der Sexualität im Fokus. Damit stellt der Sexocorporel eine besondere Perspektive neben den gängigen sexualtherapeutischen Schulen zur Verfügung, die die psychische oder die Beziehungsebene in den Mittelpunkt bei der Behandlung von sexuellen Problemen stellen. Anhand der vier Komponenten – Kognition, Sexodynamik, Beziehung und Physiologie - kann sexuelles Verhalten und Erleben differenziert beschrieben werden. Alle Komponenten sind Teil jeder menschlichen sexuellen Entwicklung und damit auch veränderbar und erlernbar.

Wie funktioniert Sexualtherapie/-beratung nach Sexocorporel?

Gemeinsam mit dir wird dein Anliegen bestimmt. Was ist los? Was soll sich verändern? Im Gespräch geht es dann erst Mal um die Logik deines sexuellen Systems. Wie hast du Sex gelernt? Was magst du? Was erlebst du? Grundsätzlich gehen wir im Sexocorporel immer von deinen bereits erlernten Kompetenzen aus, wir denken und arbeiten ressourcenorientiert. Dann erarbeiten wir gemeinsam die nächsten Schritte, die dich deinem Ziel näherbringen. Diese Schritte sind oft mit angeleiteten Körperübungen verbunden, um spüren und wahrnehmen zu ermöglichen.
Im Sexocoporel wird immer angezogen, ohne Erregung und Hands-off (für digital/online also ein idealer Ansatz) gearbeitet.
Sexualtherapie/-beratung nach Sexocorporel ist für Einzelpersonen, Paare oder welche Konstellation auch immer möglich. Das bedeutet, dein Beziehungsstatus ist für die Behandlung deines sexuellen Anliegens erst Mal egal.

Sexuelle Fantasien können sehr belebend sein, können aber auch belastend sein, wenn wir in der Realität diese Fantasien nicht ausleben möchten. Zum Teil mögen wir diese "speziellen" Fantasien auch nicht mitteilen und können so zur Last werden. In der Sexualtherapie werden Fantasien nicht bewertet, sondern es wird analysiert, wie sie zu Stande kommen. Das kann bereits zur Entlastung führen und ein Verständnis, wie Fantasien entstehen. 

"In der Landwirtschaft gelten eigene Gesetze": Die Tradition des Betriebes über Jahrhunderte, Hofübergaben und die aktuelle Situation der Landwirtschaft, die Rolle der Schwiegertöchter oder - mütter auf den Höfen, das z.T. schlechte Image des Berufstandes, das Zusammenleben mehrerer Generationen auf dem Hof, und... und... und...

Wenn ihr das Gefühl habt, es würde euch gut tun, wenn jemand diesen "Stallgeruch" kennt, dann ist ländliche oder landwirtschaftliche Familienberatung für euch genau das Richtige! 

Wenn keine Trennungsabsicht und die Bereitschaft zu einer gemeinsamen Sexualtherapie vorliegen, beginnt mit dem Hamburger Modell ein klar strukturiertes Paar-Therapie-Konzept: In einem ersten Schritt werden in anamnetischen Einzelgesprächen die Kontexte für das sexuelle Problem beleuchtet und die Zusammenhänge in einem Paargespräch gemeinsam erörtert.

Im zweiten Schritt werden die Paare dann im Therapieprozess immer wieder konkret zu körperorientierten Übungen angeleitet. Die einzelnen Übungen haben klare Regeln, die helfen, Grenzen zu setzen, aufkommende Ängste abzubauen und den Zugang zu einem positiven körperlichen Erleben (wieder) möglich zu machen. Diese Übungen finden zuhause statt und werden detailliert in den Sitzungen besprochen.

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Liebe, Sexualität, Partnerschaft und Familie sind vier mögliche Komponenten erwachsener Paarbeziehungen. Die Frage danach, ob und wie die Komponente Familie gelebt werden soll und kann, stellt sich jedem Paar irgendwann. Wenn es hier unterschiedliche Vorstellungen und Sehnsüchte geht, oder sich das gemeinsame Ziel nicht so einfach umsetzen lässt, kann sich dies auch auf die anderen Komponenten (Liebe, Sexualität und partnerschaftliches Miteinander) negativ auswirken und die Beziehung untergraben.  
Siehe auch: Unerfüllter Kinderwunsch

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Sexualpädagogik ist die erzieherische Arbeit, die sich mit Fragen zu Liebe, Gefühlen, Fortpflanzung, körperlicher Entwicklung, männlichem und weiblichem Körper, Erotik und allen Formen der Sexualität, sexueller Lust, Selbstbefriedigung sowie zum Erwachsenwerden beschäftigt

Du hast eine Affäre? Du bist die Affäre? Dein*e Partner*in hat eine Affäre? Alle drei Rollen in dieser Situation haben ihre eigenen Herausforderungen. Und ihre eigenen Chancen. Meist geht es um die Frage „Was geht noch?“ Und dies im Sinne von „Was geht überhaupt noch? An Vertrauen, an Commitment, an partnerschaftlichen Vereinbarungen, usw.“ Aber auch im Sinne von „Da geht noch was!“ Affären sind meist Sehnsuchts-Seismographen und spiegeln uns, wo Ungelebtes sich entfalten will. Um herauszufinden, ob und wie das wahrhaftig, friedlich und auf Augenhöhe miteinander gehen kann, ohne dass andere zu Schaden kommen, lohnt es sich auf jeden Fall, sich gute Beratung zu gönnen. 

„Außenbeziehungen“ ist eine Therapeutenvokabel und meint Beziehungen, die außerhalb der Paarbeziehung bestehen und in irgendeiner Weise die Exklusivität der Paarbeziehung in Frage stellen. D.h. eine sexuelle Beziehung zu jemand anderem kann genauso eine Außenbeziehung sein wie eine sehr enge emotionale Verbindung zu einem anderen Menschen. Je nach partnerschaftlicher Vereinbarung und Beziehungsform können Außenbeziehungen dazugehören oder sich durchaus bedrohlich anfühlen.

Ab wann ist die Lust auf Sex "zu viel" oder "zu wenig"? Da es hier kein Regelwerk gibt und es nur individuelle Antworten geben kann, bedarf es hier eine Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität und das klare Wahrnehmen der eigenen Bedürfnissen. 

Paartherapie und Sexualtherapie: Paar- und Sexualtherapie sind rechtlich keine geschützten Begriffe. Synonym spricht man auch von Paar- und Sexualberatung, manchmal auch von Coaching. Da die Begriffe nicht geschützt sind, empfiehlt es sich, genau auf die Aus- und Weiterbildungen der Therapeut*innen/Berater*innen zu schauen, danach, ob sie einem Berufsverband angehören oder zertifizierte Weiterbildungen besucht haben. Eine fundierte Ausbildung in Paar- oder Sexualtherapie dauert mindestens ein Jahr. Auch  handelt es sich um zwei unterschiedliche Themenfelder: Wer Paartherapie lernt, lernt nicht automatisch Sexualtherapie und umgekehrt. Daher solltet ihr euch im Vorhinein überlegen, in welchem Bereich ihr euch vor allem eine Entwicklung wünscht, und hier auf die entsprechenden Weiterbildungen achten.

Warum empfinden einige ihre Sexualität als genussvoll und andere eventuell als ein Abarbeiten von Pflichten? Wie kann ich Genuss in meiner Sexualität erleben. Sexueller Genuss ist eine Fähigkeit, die erlernbar ist. Die Berater*innen unterstützen dich im Erlernen von sexueller Genussfähgikeit. 

Was bedeutet Selbst-Regulation? Manchmal werden wir von unseren Emotionen überrollt und können diese nicht mehr kontrollieren. Das kann ein Problem werden, wenn wir mit diesen Emotionen andere immer wieder verletzen oder auch diese starken Emotionen uns nicht gut tun. Wie schaffe ich es früh genug zu erkennen, wann diese Emotionen auftreten und wie kann ich sie regulieren, dass sie nicht aus der Kontrolle geraten. Ein Bewusstsein über diesen Vorgang zu bekommen, ist der erste Weg zur Besserung. 

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Wie gut oder schlecht es in der Paarbeziehung oder auch in der Sexualität läuft, hat viel damit zu tun, was beide schon vorher, jede*r für sich, erlebt haben. Denn hinter Bindung und Sexualität stehen individuelle Lerngeschichten. Und was hier früh erlebt wurde, kann durchaus zu einer Art „Werkseinstellung“ werden, die sich auch auf weiteres Erleben, noch Jahre später auswirken kann. So generieren Belastende Erlebnisse in Kindheit und Jugend oder in ersten Paarbeziehungen unter Umständen „wunde Punkte“ oder „Alarmglocken“, über die man später immer und immer wieder stolpert – auch wenn es vielleicht in der neuen Realität gar nicht so bedrohlich ist, wie es damals war. Oft sind wir uns dessen sogar durchaus bewusst. Die Frage ist: wie kommt man da raus? Wie kann man wunde Punkte aus der Vergangenheit so versorgen, dass sie heute nicht immer wieder unnötig schmerzen? Wenn du sowas kennst, bist du bei einer Beraterin mit Traumakompetenz gut aufgehoben. Sie weiß, wie die „Nachversorgung“ gelingen kann. Und auch wenn ihr als Paar immer wieder eure alten wunden Punkte malträtiert, macht traumasensible Paarberatung Sinn – denn miteinander könnt ihr neu lernen, dass es im Leben gar nicht mehr so schlimm ist wie damals, dass es viel schöner ist, als ihr euch zu glauben wagt. Ihr könnt gegenseitig eure wunden Punkte heilen, statt sie immer wieder „aufzuknibbeln“. 
Siehe auch: Trauma

Schmerzen beim Sex können viele Gründe haben. Neben gynägkologischen oder urologischen Gründen können Schmerzen beim Sex auch muskulär, faszial, orthopädisch, traumatisch oder psychisch bedingt sein. Wir plädieren für eine ganzheitliche Diagnostik und Behandlung von Schmerzen beim Sex. Gib nicht zu schnell auf, nach den guten Gründen für diese Reaktion deines Körpers zu suchen. Schmerzen beim Sex sind nicht normal und müssen nicht sein. Wenn die Abklärung durch Schulmedizin und Osteopathie allein keine Abhilfe verschafft, macht Sexualtherapie Sinn: Ängste und andere belastende Gefühle können gute Gründe für Schmerzen beim Sex sein. Manche Menschen haben aber auch einfach noch nicht gelernt, wie Lust und Erregung so machbar sind, dass Sexualität nicht Schmerz, sondern Genuss bedeutet. Ein*e Sexualberater*in erforscht mit dir Schritt für Schritt, was Du brauchst, um alte Schmerzmuster hinter dir zu lassen und einen lustvollen eigenen Weg einzuschlagen zu einem besseren Kontakt zu deinem sexuellen Körper und zu einem leichten, genussvollen Zugang zu lebendiger Sexualität.  Dabei arbeitet Sexualberatung in der Regel hands-off.  

Unter sexueller Orientierung versteht man, zu welchem Geschlecht sich jemand mit seinem Fühlen und Begehren sexuell hingezogen fühlt. Hier kann es vielleicht auch eine Irritation geben, die geklärt werden möchte. Durch klärende und wohlwollende Gespräche kann hier schnell Klarheit geschaffen werden. 

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Eine Sexualtherapie nach dem Sexocorporel begegnet Orgasmusproblemen so: Durch die Arbeit mit Kognitionen (die eigene Lerngeschichte verstehen, Wissensvermittlung zu Sexualität, Kenntnisse über Erregungsfunktionen und das Genitale, Wissen über sympathische und parasympathische Prozesse im Körper). Das eigene Genital wird kennen gelernt und “erotisiert”, die sexuelle Erregungsfunktion wird angeeignet (Sinnesempfindungen in den Fokus nehmen und verstärken lernen), bewusste Regulation von Lust und Erregung wird gelernt, bis hin zum emotionalen und genitalen Loslassen. Und falls gewollt kommt es dann zur Übertragung in die Paarsexualität.  

Hört sich alles kompliziert an. Kann man nicht in drei Sätzen beschreiben. Aber was klar wird: Sexualtherapeuten haben einen Plan. Und: Orgasmus kann man lernen. Also, mach dir nicht mehr alleine einen Kopf zu deinen Orgasmusproblemen, sondern suche dir eine*n sympathische*n Sexualberater*in aus und starte in deinen lustvollen Veränderungsprozess. Viel Spaß auf dieser Entdeckungsreise! 

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Die Theorie von dauerhaften Bindungen geht davon aus, dass für unser Erleben von Trauer vor allem innere Repräsentanzen eine Rolle spielen. Die emotionale Verbindung zu einem nahen Menschen ist trotz des Todes deutlich spürbar, und gelingende Trauerarbeit findet einen guten Umgang damit. Trauer ist eine Übergangsemotion, die Loslassen, Abschied und Neubeginn möglich macht. Und Trauer hält die Verbindung zum verlorenen Menschen aufrecht, auch wenn er oder sie real nicht mehr greifbar ist. Und dann genau gelingt Trauer gut und gesund: Wenn sie sein darf, abfließen darf, aber eben nicht loslassen m u s s, sondern im Gegenteil: Verbindung möglich macht. Es geht um Aussöhnung, Versöhnung, einen neuen Platz im Herzen.

Trauerarbeit ist eine Bindungsarbeit mit hoher emotionaler Energie, und dies kann manchmal das ganze "System" irritieren: Wie viel Energie ist dann noch für die anderen Menschen um mich herum übrig, z.B. für meine Kinder oder meine*n Partner*in? Welche Unterstützung brauche ich? Auch in Bezug auf meine Sexualität: welche Rolle spielt sie in der Trauerzeit, welche Rolle darf oder kann sie spielen? Trauern ist eine normale Reaktion und nur in seltenen Fällen wird sie als pathologisch bezeichnet. Trauern braucht seine Zeit. 

Wenn du dir Unterstützung wünschst, einen Ort, wo du trauernd sein darfst, oder auch wenn du dir Sorgen machst, ob deine Trauer noch "normal" ist oder ob du in eine Depression abrutschst, dann gönne dir die Unterstützung durch eine*n Trauerbegleiter*in oder eine*n Berater*in, der/die sich damit auskennt. Auch gibt es in fast jedem Ort Trauergruppen. Du musst nicht alleine trauern, es gibt Menschen, die dir gerne tröstend zur Seite stehen, solange es dir gut tut.

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Als Bindungstrauma bezeichnet man vor allem (früh-)kindliche Bindungserfahrungen, in denen das Kind im überfordernden Maße gezwungen war, allein "klarzukommen" oder in denen es nicht in die eigene Autonomie kommen konnte. Ein Synonym ist das Wort "Entwicklungstrauma", aus dem hervorgeht, dass das Kind in seiner gesunden Entwicklung gestört wurde - und dies aufgrund von Beziehungen zu wichtigen Bindungspersonen (meist den Eltern). 
Wenn man über Bindungs- oder Entwicklungstrauma spricht, tut man gut daran, es genau zu nehmen, denn das Wort "Trauma" wird nicht von allen Menschen gleich verstanden. Bindungstrauma entsteht natürlich bei der Erfahrung von körperlicher Gewalt durch Eltern, aber auch wenn ein Kind z.B. mehrere Wochen allein in Kur oder in ein Krankenhaus musste oder wenn ein Baby zum Schreien in den Nebenraum gelegt wurde, kann eine traumatische Erfahrung für ein Kind gewesen sein. Manchmal wirkt sich ein einzelnes Erlebnis traumatisch auf die Bindung aus, manchmal ist eher der "stete Tropfen" oder einfach das, was das Kind NICHT bekommt.
Man muss bedenken: Kinder können oft noch nicht wirklich einschätzen, wann etwas lebensgefährlich ist, einfach weil das Gehirn von Kindern noch nicht so ausgereift ist, dass sie "um die Ecke denken" oder sich in Erwachsene hineinversetzen können. Und dann fühlt es sich vielleicht sehr lebensgefährlich an, wenn Mama nicht da ist. Oder es fühlt sich wirklich gefährlich an, eigene Entscheidungen zu treffen, wenn man doch merkt, dass Papa so schreckliche Angst um mich hat und mir eigentlich immer schon sagt, was ich zu tun habe. 

Folge von Bindungstrauma kann ein ängstlicher, vermeidender oder sogar chaotischer Bindungsstil sein, der sich auch auf erwachsene Beziehungen (Liebesbeziehungen, aber auch Freundschaften und Arbeitsbeziehungen) auswirkt.


Das Thema Bindungstrauma ist ziemlich komplex und gar nicht so einfach zu erklären. Diese Wissenschaft ist auch noch gar nicht so alt und die Forschung entwickelt sich da immer noch weiter. Wenn du das Gefühl hast, deine Beziehungsprobleme haben etwas mit deiner Kindheit zu tun, wende dich am besten an eine*n Berater*in oder Therapeut*in, die sich auch mit dem Thema Bindung auskennt. Denn vielleicht kannst in deinen erwachsenen Beziehung etwas Wunderbares über Beziehungen lernen, das deine Eltern dir (warum auch immer) nicht mit auf den Weg gegeben haben: Dass es möglich ist, sicher verbunden UND autonom zu sein im Leben.

Supergut erklärt ist Bindungstrauma von der Expertin Dami Charf hier: https://traumaheilung.de/damit-du-mich-liebst/

Die therapeutische Arbeit in der Gruppe hat viele Vorteile: 
- es können mehr unterschiedliche Methoden, wie zum Beispiel Aufstellungsarbeiten genutzt werden
- man profitiert von den vielen unterschiedlichen Sichtweisen und Ideen
- das Wohlwollen in der therapeutischen Gruppe kann eine wirklich neue und wohltuende Erfahrung sein gegenüber dem, was man bisher im Leben erfahren hat
- man fühlt sich nicht so allein mit seinem Problem und spürt Verbindungen

Therapeutische Gruppen arbeiten immer schweigepflichtsgebunden und im "sicheren Raum". Das heißt: Nichts von dem, was innerhalb der Gruppe geschieht, wird mit Namen der Teilnehmenden nach außen getragen und erzählt. Und es geht immer um Wertschätzung und Verbesserung der Situation.

Wenn Sie von Gewalt betroffen sind, können Sie sich kostenlos an entsprechende Beratungs- und Interventionsstellen wenden, deren Kontakte Sie auch im Internet finden. In akuten Gefahrensituationen wenden Sie sich an die Polizei oder ans nächste Frauenhaus. Rund um die Uhr können Sie sich an das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ 08000 116 016 wenden. Auch in unserem Team finden Sie Berater*innen, die sich mit dem Thema auskennen.

Wenn Sie selbst aufhören wollen, Gewalt auszuüben, kann ein*e ausgebildet*e Gewaltberater*in Sie darin unterstützen, sich selbst besser zu regulieren und für Ihre Grenzen und Bedürfnisse zu sorgen, ohne andere emotional oder physisch zu verletzen. Dabei können auch eigene Erfahrungen von erlebter Gewalt eine Rolle spielen. Als erstes geht es aber auch hier darum, was es braucht, um die Gewalt zu beenden. 

Für die Paarberatung ist Gewalt in Beziehung ist ein heikles Thema, mit dem man sich nur an eine*n Berater*in wenden sollte, der/die sich damit auskennt. Denn sonst besteht die Gefahr, dass die Paarberatung das "Gewaltsystem" stabilisiert, statt mit dazu beizutragen, dass keine Gewalt mehr stattfindet. Gewaltberatung wird immer auch Einzelsitzungen beinhalten, um die eigenen Möglichkeiten in der Paardynamik zu erweitern und eigenen Themen in geschütztem Raum nachgehen zu können. 

Eine Trennung ist ein grosser Schritt und bei den meisten Paaren kein leichter Weg. Auch wenn bereits sehr klar ist, dass es nur diesen Weg gibt, ist das Loslassen und das Einlassen auf das Neue nicht immer so einfach. Wertvolle Impulse können den Weg leichter gestalten und neue Perspektiven aufzeichnen. 

Immer wiederkehrender Streit kann die Beziehung sehr belasten. Oftmals sind wir sehr in den Strukturen bereits sehr festgefahren und eine Lösung ist schwierig allein herbeizuführen. Unsere Berater*innen kennen sich sehr gut mit diesen Beziehungsdynamiken aus und können zu einer Lösung beitragen. 

Vertrauen ist eine wichtige Komponente in der Beziehung. Ohne Vertrauen wird es schwierig sich in der Beziehung sicher und geborgen zu fühlen. In Paar- oder auch Einzeltherapie können Ursachen evaluiert werden und die Fähigkeit zu vertrauen wieder aufgebaut werden. 

Es ist ein oft geglaubter Mythos dass Paare aus unterschiedlichen Ländern es irgendwie schwerer hätten gut miteinander klar zu kommen. Studien zeigen immer wieder, dass es im Vergleich zu Paaren, die aus dem selben Land kommen keinen großen Unterschied gibt. In der Tat spielen so viele Faktoren in einer Paarbeziehung eine Rolle! Manchmal wundern sich die Freude eines Paares aus dem selben kulturellen Hintergrund: „ Das diese zwei gut zusammen können ist ein Wunder !“ Vielleicht ist Akzeptanz - dessen was ist - ohne Anspruch auf Veränderung eine wichtige komponente einer zufriedenen Beziehung. Und die Frage der Nationalität und der kulturellen Identität muss keine entscheiden Rolle spielen. 

Und doch können multikulturelle Paare bei vielen kulturellen Aspekten die den Alltag prägen an Themen und Unterschiede gelangen: z.B. Mindset, Glaubenssätze, Kulinarisches, landeseigene Neurosen, Selbstverständlichkeiten in der Moral, Religion, Familie, Gender-Rollen, Sexualität und vieles mehr.

Hier kann eine bi-oder trikulturell und mehrsprachig arbeitende Therapeut*in unterstützend sein, die nicht nur die Kulturen die das Paar geprägt haben kennt, sondern auch die Landessprache spricht. Oft hilft auch der Erfahrungsschatz der Therapeut*in selber in einem dieser Länder gelebt zu haben und zu wissen was es heisst sein Land zu vermissen, mit der Sehnsucht danach leben zu müssen und vielleicht zurück zu wollen. Auch die Erfahrung selber einmal Ausländer*in oder Migrant gewesen zu sein kann das Verständnis der Therapeut*in für die das individuelle Anliegen des Paares unterstützen.

Sexualtherapie und Traumatherapie sind erstmal zwei verschiedene Fachbereiche, für beide gibt es ganz eigene Ausbildungen, die, wenn sie fundiert sind, mehrere Jahre dauern. Leider ist die „Fächerkombination“ aus Sexual- UND Traumatherapie noch sehr selten vertreten. Kein Wunder, denn wenn man sich nicht auskennt, fühlt sich ja sowohl Trauma als auch Sex manchmal an wie ein „heißes Eisen“, von dem man besser die Finger lässt. 
Dabei sind die Herangehensweisen von Sexual- und Traumatherapie oft gar nicht soo unterschiedlich, da in jedem Fall eine körperorientierte Arbeit mit dem Fokus auf Selbst- und Co-Regulation sinnvoll ist. Sowohl Sex als auch Trauma haben etwas mit dem autonomen Nervensystem zu tun – und manchmal gerät dieses genau hier durcheinander, so das Sexualität sich bedrohlich anfühlen kann statt nach Liebe. 
Grundsätzlich kann man sagen, dass für Menschen, die von Trauma betroffen sind, eine Traumatherapie der erste Schritt sein sollte, noch vor der Sexualtherapie. Oder die Sexualtherapie sollte in enger Absprache mit der Traumatherapeutin angegangen werden. Paartherapie (noch ein dritter Fachbereich) kann parallel zur Traumatherapie Sinn machen, sollte dann aber auf jeden Fall traumasensibel sein. Auch hier wieder: unbedingt gut auf die Qualifikationen der Beratenden achten.

"Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft" - den Spruch hat wohl schon jede*r mal gehört. Aber was tun, wenn mich dieses Gefühl zu zerfressen droht und alle meine Energien aufsaugt? Eifersucht kann unterschiedliche Ursachen haben: Zum Einen kann sie Ausdruck begründeter Angst sein, den/die Partner*in an jemand andren zu verlieren. Vielleicht ist diese Angst aber gar nicht in der Realität begründet, sondern eher Ausdruck einer grundsätzlichen Bindungsunsicherheit, für die der/die andere gar nichts kann. Oder Eifersucht spiegelt meine eigene Unsicherheit, nicht "gut genug" zu sein. Oder Eifersucht ist eine Folge schlechter Erfahrungen in vergangenen Beziehungen. Oft lohnt sich ein genauerer Blick auf die Eifersucht und ihre Ursachen, um zu überprüfen, ob sie wirklich Sinn macht. Falls es keinen realistischen Grund für die wiederkehrende Eifersucht gibt, gilt es, mehr Kompetenzen in der Selbstregulation zu entwickeln, um die Beziehung nicht mit dysfunktionaler Eifersucht zu belasten.

Wenn im Sexocorporel von Verführung gesprochen wird, ist damit kein verführerisches Äußeres oder manipulatives Verhalten gemeint. Vielmehr bezeichnet Verführung individuell erlernbare Strategien, jemanden für sich zu gewinnen, dafür, mir ein Bedürfnis zu erfüllen oder ein Projekt mit mir anzugehen. 

Um verführen zu können, muss ich vor allem wissen, WOZU ich konkret verführen möchte, was also meine Bedürfnisse sind. Dann muss ich, um zu verführen, in der Lage sein, auch herauszufinden, wo und wozu die andere Person vielleicht Lust hat und verführbar ist. Das erfordert schon auch ein gewisses Maß an Einfühlungsvermögen. Und dann gilt es, dies auch zu zeigen, sich also z.B. durch einen bestimmten Körperausdruck, Gestik, Mimik, Tonfall o.ä. so zu geben, dass ich die andere Person auch wirklich anspreche. Und es gilt außerdem, zu wissen, wie ich ausdrücken kann, dass ich die andere Person ansprechend finde. 

Verführen geht nicht, wenn ich mit einem „Nein“ nicht klarkäme (dann wäre es Abhängigkeit oder Betteln) oder es zu akzeptieren bereit bin (dies wäre Manipulation). Ein*e gute*r Verführer*in lässt dem/der Anderen die volle Entscheidungsfreiheit. Eine große Rolle in der Verführung spielt dabei der flexible und fast spielerische Umgang mit Nähe und Distanz. Es macht Freude, sich zu nähern und dann wieder etwas Freiraum zu geben und abzuwarten. Ich locke und warte, ich schaffe Nähe und gebe dann wieder Raum. Das kann man im übertragenen-emotionalen Sinn sehen, aber auch ganz konkret im Körperlichen. 

Frauenheilkunde ist so viel mehr als der jährliche Besuch zur gynäkologischen.

Leider haben viele niedergelassene Gynäkolog*innen nicht die Möglichkeiten, sich ganzheitlich um ihre Patient*innen zu kümmern. Es gibt aber sexualtherapeutische Anliegen, in denen sowohl psychologische als auch körperliche Aspekte eine Rolle spielen können, wie zum Beispiel Schmerzen beim Sex, oder Folgen von Geburten. Zum Beispiel kann eine ähnliche Symptomatik beim Sex ihre Ursachen haben sowohl in einem Becken-Trauma nach Geburt oder in Ohnmachts-Erfahrung im Kreissaal. Oder in einer Kombination aus beidem...

Sich in seinem sexuellen Körper wohl zu fühlen, ist manchmal ein ganz schön vielschichtiges Projekt. 

Prüfe für dich, ob du eine gute Kombination aus ärztlich-gynäkologischer Begleitung und anderer frauenheilkundlicher Begleitung finden kannst. Achte zum Beispiel darauf, ob deine Heilpraktikerin auch frauenheilkundlich fortgebildet ist, oder ob deine Sexualberaterin auch eine Fachkompetenz in Frauenheilkunde (z.B. als Physiotherapeutin oder Gynäkologin) hat.

 

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Der "Crucible Ansatz" nach David Schnarch ist differenzierungsbasiert. Es geht darum, auch in einer Liebesbeziehung autonom zu bleiben. Der Sexualtherapeut David Schnarch richtet das Augenmerkt darauf, in der Unterschiedlichkeit der Partner*innen gerade die Chance zur persönlichen Weiterentwicklung jedes Einzelnen zu sehen. Dabei spielt es eine große Rolle, wie gut die Partner*innen in der Lage sind, unabhängig sich selbst zu regulieren und sich nicht abhängig zu machen von den Wünschen und Bedürfnissen des/der Anderen. Bekannte Bücher von Schnarch zu dem Ansatz sind: "Die Psychologie sexueller Leidenschaft" und "Intimität und Verlangen". Das sind allerdings dicke Wälzer - vielleicht lasst Ihr es Euch lieber von einer unserer fachkompententen Berater*innen nahebringen...

Erlebst du deinen Pornokonsum noch als entspannend, lustvoll, anregend, positiv oder auch als etwas lebendiges? Oder ist es eher belastend, zwanghaft und unbefriedigend? Nimmt der Pornokonsum viel Zeit in Anspruch, die du vielleicht gar nicht hast? Lass dich gerne von unseren Berater*innen unterstützen. 

Ein unerfüllter Kinderwunsch kann zur großen Belastung werden. Kinderwunschbehandlungen können sich negativ auf Paardynamik und Sexualität auswirken und sollten in jedem Fall gut begleitet werden. Im Team von paartherapie-direkt findet ihr ausgebildete Kinderwunschberater*innen, die versiert im Thema sind und euch kompetent begleiten.

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Eine Kinderschutzfachkraft ist eine Person, die extra dafür ausgebildet ist, in Belangen, wo Kinder geschützt werden müssen, beratend zur Seite zu stehen. Denn Situationen, in denen das Kindeswohl gefährdet ist, sind oft heikel: Wie soll man intervenieren? Wen informieren? An wen sich wenden? Voreiliges Handeln kann unter Umständen zum Nachteil des Kindes werden. Für solche Situationen steht eine Kinderschutzfachkraft als unabhängige*r Ansprechpartner*in von außen zur Unterstützung begleitend bereit. Es ist die Aufgabe der Kinderschutzfachkraft, für einen qualifizierten und strukturierten Prozess der Gefährdungseinschätzung und der Entwicklung von Hilfe- und Schutzmaßnahmen zu sorgen. So können sich Fachkräfte (Berater*innen, Erzieher*innen, etc) an die Kinderschutzfachkraft wenden, um das weitere Vorgehen zu besprechen. 
Wenn Sie sich Sorgen um ein Kind machen, wenden Sie sich vertrauensvoll an die Kinderschutzfachkräfte in den Betreuungsorganisationen (Kita, etc) oder ans Jugendamt. Auch im Team von paartherapie-direkt finden Sie Menschen, die in diesem Bereich gut ausgebildet sind. Schauen Sie nicht weg, wenn Sie sich hilflos fühlen, sondern suchen Sie sich Unterstützung, bitte.

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Schicksalsschläge haben oftmals mit traurigen und einschneidenden Erlebnissen einer Person oder auch in einer Beziehung zu tun. Diese Erlebnisse können so einschneidend sein, dass die Person oder auch das Paar keinen adäquaten Umgang damit findet. Eine wohlwollende Unterstützung ist hier besonders wertvoll.  

Liebe, Sexualität, Partnerschaft und Familie sind vier mögliche Komponenten erwachsener Paarbeziehungen. Die Frage danach, ob und wie die Komponente Familie gelebt werden soll und kann, stellt sich jedem Paar irgendwann. Wenn es hier unterschiedliche Vorstellungen und Sehnsüchte geht, oder sich das gemeinsame Ziel nicht so einfach umsetzen lässt, kann sich dies auch auf die anderen Komponenten (Liebe, Sexualität und partnerschaftliches Miteinander) negativ auswirken und die Beziehung untergraben.  
Siehe auch: Unerfüllter Kinderwunsch

Wie fühle ich mich als Frau in meinem sexuellen Körper? Wie bin ich in puncto Sexualität "weiblich" sozialisiert? Werde ich auch von anderen als feminoid gelesen oder eher als maskulinoid - und spielt das überhaupt eine Rolle? Kann ich meine Lust und meine Erregung steuern, weil ich vertraut mit meinem Körper und meinem Genitale bin?

Es gibt viele Theorien über weibliche und männliche Sexualität, über geschlechtsspezifische Polaritäten und Rollen, über das was "Frauen wollen" oder "brauchen", was eine "perfekte Liebhaberin" ausmacht. Am Ende gibt es viel zu wissen und erfahren, was die Sexualität von Frauen beeinflussen und ausmachen kann. Aber "die" Sexualität "der" Frau gibt es pauschal nicht. Deine Sexualität ist deine ganz eigene Sexualität.

Wenn du das Gefühl hast, du möchtest dich in deiner Sexualität lebendiger fühlen und dir dafür beraterische Unterstützung von einer Frau wünschst, kann es sehr bereichernd sein, eine tolle und kompetente Frau als Lernmodell und Vertraute zu finden. Ob dann am Ende eines solchen Prozesses deine Ideen und Vorstellungen, wie deine Sexualität als Frau sein soll oder nicht, noch dieselben sind wie heute, und wie dein Weg in deine ganz eigene frauliche Sexualität aussehen wird... das wird ganz individuell deins sein. Viel Freude dabei!

Eine Kinderschutzfachkraft ist eine Person, die extra dafür ausgebildet ist, in Belangen, wo Kinder geschützt werden müssen, beratend zur Seite zu stehen. Denn Situationen, in denen das Kindeswohl gefährdet ist, sind oft heikel: Wie soll man intervenieren? Wen informieren? An wen sich wenden? Voreiliges Handeln kann unter Umständen zum Nachteil des Kindes werden. Für solche Situationen steht eine Kinderschutzfachkraft als unabhängige*r Ansprechpartner*in von außen zur Unterstützung begleitend bereit. Es ist die Aufgabe der Kinderschutzfachkraft, für einen qualifizierten und strukturierten Prozess der Gefährdungseinschätzung und der Entwicklung von Hilfe- und Schutzmaßnahmen zu sorgen. So können sich Fachkräfte (Berater*innen, Erzieher*innen, etc) an die Kinderschutzfachkraft wenden, um das weitere Vorgehen zu besprechen. 
Wenn Sie sich Sorgen um ein Kind machen, wenden Sie sich vertrauensvoll an die Kinderschutzfachkräfte in den Betreuungsorganisationen (Kita, etc) oder ans Jugendamt. Auch im Team von paartherapie-direkt finden Sie Menschen, die in diesem Bereich gut ausgebildet sind. Schauen Sie nicht weg, wenn Sie sich hilflos fühlen, sondern suchen Sie sich Unterstützung, bitte.

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Kinky zu sein bedeutet, in seiner Sexualität Vorlieben zu haben und zu leben, die abweichen von der "Normalvorstellung". Das können Sexualpraktiken sein, oder die Art, sich zu kleiden oder die Art und Weise, wie eine Beziehung gelebt wird. Das Spektrum dessen, was KINKY ist, kann groß sein. KINKY läßt sich am ehesten als ein Sammelbegriff für das Ausleben einer abweichenden sexuellen Norm definieren.

"Kinkster", wie sich die Menschen gern selbst nennen, die sich diesem Lebensstil zugehörig fühlen, erleben es häufig als lästig und mühsam, sich für ihren persönlichen KINK erklären zu müssen. Berater, die Kink friendly arbeiten, erkennen die sexuelle Abweichung von der Norm an und betrachten den KINK des Klienten als Ressource, nicht als Problem.

Trennung ist für viele Menschen ein Schritt, der Ihnen nicht leicht fällt. Insbesondere wenn Ängste damit hervorgerufen werden. Eine Beratung kann unterstützend und hilfreich wirken. 

Als Vulvodynie bezeichnet man über Monate andauernde Schmerzen am Eingang der Vagina (Scheide) und / oder im Bereich der Vulva (Scheidenvorhof). Die Schmerzen sind bei Berührung oder sexueller Erregung oft brennend oder stechend und können auch z.B. beim Fahradfahren, beim Tampon einführen oder Tragen enger Hosen auftreten. Eine Vulvodynie ist nicht antseckend und verschwindet bei der Hälfte der Frauen nach einigen Jahren von alleine wieder. Bei anhaltenden Schmerzen und Verdacht auf Vulvodynie solltest du eine Fachperson aufsuchen mit dem Themenschwerpunkt Vulvodynie, denn eine Vulvodynie kann über objektiven Messwerte (Blutwerte oder Gewebeproben) nicht nach gewiesen werden. Oft spielt auch eine hohe Spannung in der Beckenbodenmuskulatur und /oder dem Psoas ("großer Lendenmuskel") eine entscheidende Rolle. Es ist nicht klar was zuerst da war die Schmerzen oder die Muskelspannung. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten - informiere dich über den paartherapie-direkt Suchfilter nach Fachpersonen.

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Zur Unterstützung in Beratungsprozessen, aber auch als Impuls für Themen, in denen man sich wie "steckengeblieben" fühlt, ist Aufstellungsarbeit ein besonders aufschlussreiches und wirksames Instrument. Selbst wenn man kein eigenes Anliegen aufstellt, sondern "nur" als Stellvertreter*in oder Beobachter*n teilnimmt, kann Aufstellungsarbeit für persönliche Themen heilsam sein oder neue Impulse setzen. Als Intervention in der Beratung ist Aufstellungsarbeit mittlerweile sehr etabliert. Es gibt unterschiedliche Arten von Aufstellungsarbeit: Systemaufstellungen, Familienaufstellungen, Aufstellungen des Anliegens, u.a. Bei einem Aufstellungsseminar arbeitest du in einer Gruppe von Menschen, die sich nicht kennen - wenn du z.B. deine Familie aufstellen willst, kommen die "echten" Personen nicht mit zu dem Aufstellungsseminar. Wie Aufstellung funktioniert, ist immernoch nicht so richtig wissenschaftlich festgestellt worden. Man spricht vom "Feld", das sich in der Aufstellungssituation entwickelt, auch gibt es Theorien zum transgenerationalen Gedächtnis oder dass es etwas mit unseren Spiegelneuronen zu tun hat. Es ist jedenfalls bemerkenswert, in einem Aufstellungsseminar zu beobachten, wie sich Gefühle und Gedanken nicht anwesender Personen "übertragen" auf Stellvertreter, die diese gar nicht kennen. Vielleicht ist es beim ersten Mal auch etwas befremdlich, sich auf so eine Arbeit einzulassen. Leider wird mit Aufstellungsarbeit auch oft nicht sehr seriös gearbeitet, und es sind viele "Gurus" in diesem Bereich unterwegs. Aufstellungsarbeit ist NICHT geeignet, um z.B. Diagnosen zu stellen oder Krankheitsverläufe vorherzusagen. 

Singledasein, Monogamie, Polyamorie, Offene Beziehung, Dreiecksbeziehung, Fernbeziehung, Patchwork, …. Unsere Zeit bringt es mit sich, dass die Art, wie wir Beziehung leben, nicht mehr festgelegt ist. Zumindest theoretisch hat jede*r die Möglichkeit, hierüber selbst zu bestimmen und selbst zu gestalten. Und wie immer: Jede Beziehungsform hat ihre eigenen Chancen, Grenzen, Möglichkeiten und Herausforderungen. Was bei allen gleich ist: Unsere vorangegangenen Bindungserfahrungen können es uns leichter oder schwerer machen. Die Balance zwischen Autonomie und Bindung, zwischen Anpassung und Selbstverwirklichung macht es herausfordernd. Und die Tatsache, dass es Menschen zu finden gilt, die für sich diese Balance so halten können, dass es weder starr noch beliebig miteinander wird. Paarberater sind Beziehungs- und Bindungsexpert*innen und können hilfreich sein, miteinander respektvolle Beziehungen auf Augenhöhe zu gestalten, bei denen sich keine*r verbiegen muss und jede*r sich individuell entfalten und weiterentwickeln kann. Wo liebe sein darf. Gönnt euch das – egal, in welcher Form ihr einander liebt. 
Siehe auch: Singledasein, Monogamie, Polyamorie, Offene Beziehung, Dreiecksbeziehung, Fernbeziehung, Patchwork 
 

Ab wann Reden wir von Sexsucht? Wenn sexuelles Verlangen nicht mehr kontrollierbar ist und die Person sich eher getrieben fühlt, sexuelle Handlungen auszuführen. Das kann sowohl mit anderen Personen sein oder auch beim Solo-Sex sein. 

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Wer schon lange zusammen ist, hat einige Höhen und Tiefen miteinander erlebt. Eine Langzeitbeziehung ist ein großer Schatz an Gefährtenschaft und Gemeinsamkeit. Und manchmal ist eine Langzeitbeziehung gerade die größte Herausforderung. Will ich weiter mit dir sein? Geht hier noch Veränderung? Gibt es noch Inspiration? Fühlt es sich noch lebendig an?  
Man kann erwachsene Paarbeziehungen allgemein unter drei Aspekten betrachten: Liebe (Bindung und Emotionalität), Sexualität (Nähe und Körperlichkeit), Partnerschaft (Kognition und Vereinbarungen). Eventuelle kann man noch “Elternschaft/Familie” dazudenken. Es entspricht unserem romantischen Liebesideal, mit dem wir groß geworden sind, dass wir von einer Paarbeziehung vielleicht von allen drei bzw. Vier Aspekten “alles 100% von der einen, 100%richtigen und perfekten Person, für immer” erwarten. Der Realität entspricht das nicht.  
Wenn ihr schon lange zusammen seid und das Gefühl habt, euch “auseinanderzuleben” - gönnt euch eine Paarberatung! Ihr geht mit dem Auto zum TÜV, ihr geht zur Gesundheitsvorsorge - kümmert Euch auch um die wichtigste Beziehung in eurem Leben, indem ihr danach schaut, was sie braucht, um sich weiter lebendig anzufühlen und euch Kraft im Alltag zu schenken.

Immer mehr Familien leben als Patchwork Familie zusammen. Die Zusammenführung der Familien im Alltag kann Herausforderungen mitbringen. Durch eine gezielte Beratung können bereits erste Hindernisse aus dem Weg geräumt werden. 

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Mediation ist ein strukturiertes Verfahren zur lösungsorientierten Streitschlichtung. Dabei geht es nicht um die Entstehung von Konflikten oder die Psychodynamik, die dahinter steht, sondern es geht darum, die bestmögliche gemeinsame Lösung zu finden. Der/die Mediator*in sorgt dafür für einen Rahmen, in dem lösungsorientiert und respektvoll Vereinbarungen getroffen werden können. Mediation wird angewendet sowohl im beruflichen Bereich, als auch im privaten Bereich, wie z.B. Nachbarschaftsstreitereien. In der Paarberatung ist Mediation vor allem im Zusammenhang mit Umgangsregelungen bei Trennung und Scheidung üblich und sinnvoll. 

Sexualisierte Gewalt und sexualisierter Machtmissbrauch beschreiben Handlungen mit sexuellem Bezug ohne Einwilligung oder Einwilligungsfähigkeit des Betroffenen. Hier geht es insbesondere um Delikte wie sexuelle Nötigung, Vergewaltigung und sexueller Missbrauch von Kindern. Sexualisierte Gewalt kann Formen von physischer als auch psychischer Gewalt annehmen. 

Psychische Erkrankungen wirken sich auf Partnerschaften aus. Ist der/die Betroffene selbst in psychotherapeutischer Behandlung kann es sinnvoll sein, diese durch Paartherapie unterstützend zu begleiten. Denn zum einen ist die Partnerschaft das "System" in dem sich der/die Betroffene bewegt, und in dem Veränderungen als allererstes stattfinden können und Auswirkungen haben. Zum anderen ist der Partner/die Partnerin meist die engste erwachsene Bindungsperson im Leben. Wenn es alte Bindungsverletzungen gibt, die die psychische Erkrankung mit bedingen, kann man fast davon ausgehen, dass diese in der Partnerschaft "getriggert" werden. Der Partner/die Partnerin kann also ungewollt zum Auslöser innerer psychischer Konflikte werden. Statt sich immer wieder vorzuwerfen "Jetzt verhältst du dich wieder wie deine Mutter/dein Vater!" oder "Ich bin nicht deine Mutter/dein Vater!" kann es ungemein hilfreich sein, mit professioneller Brille auf die Psychodynamik in der Partnerschaft zu schauen. 

Dating kann Spaß machen, kann sich aber auch ganz schön scheiße anfühlen. Nämlich dann, wenn du anfängst, dich beim Dating selbst zu verlieren oder zu verleugnen. Oder auch wenn der Ton im Dating dauerhaft zu ruppig ist und Deine Grenzen überschritten werden oder du schlecht behandelt wirst. Dating kann befreien, kann aber auch Druck machen. Dating kann sich bestätigend anfühlen oder alles bisher Geglaubte in Frage stellen. Ein*e Paarberater*in ist nicht dazu da, dir die ultimativen (womöglich noch manipulativen) Datingtipps für mehr Matches zu geben. Aber eine Beratung kann hilfreich sein, um sich selbst treu zu bleiben und besser kennenzulernen bei all dem, was im Rahmen von Dating so passieren oder eben auch nicht passieren kann. 
 

Über Paardynamiken gibt es viel zu wissen, ebenso über gelingende Kommunikation oder lebendige Sexualität. Man muss es ja gar nicht immer zum Problem kommen lassen, um sich fachlichen Support zu gönnen. Warum nicht einfach mal ein Coaching, um zu sehen, was noch so geht oder wo Fallstricke versteckt sind? Gelingende Beziehungen haben auch etwas damit zu tun, wie kompetent ich mich in Beziehung fühlen. Wie gut kann ich damit umgehen, wenn mein*e Partner*in sich abgrenzt? Wie kompetent fühle ich mich, wenn es darum geht, über meine Gefühle zu reden, oder wenn ich spüre, dass es dem/der Anderen nicht gut geht? Wie sicher fühle ich mich in meiner Sexualität und im sexuellen Kontakt in der Beziehung? Ein Coaching "braucht" man nicht, ein Coaching "gönnt" man sich. 

Berücksichtige bei der Suche nach einem Coach/einer Coachin, dass Coaching kein geschützter Begriff ist, und es eine sehr große Vielfalt auf diesem "Markt" gibt. Auch gibt es unterschiedliche Definitionen und Abgrenzungen von Beratung und Coaching, die Übergänge sind fließend. Achte darauf, dass in der ersten Sitzung eine Erwartungsabklärung oder Auftragsklärung stattfindet, in der du klar formulieren kannst, was du erwartest und auch ein Gefühl dafür bekommst, bei der Person richtig zu sein. Denn auch beim Coaching gilt: Der Erfolg der Sache hängt von einer gelingenden Beziehung (zwischen Coach und Coachee) ab - und da darfst du im Erstgespräch auch unbedingt deiner Intuition trauen!

Suchst Du traumasensibles Coaching nutze den Suchfilter im Menü zu den Traumaberater*innen.

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EMDR ist eine klassische Methode der Traumatherapie, die in den 80er Jahren von F. Shapiro in den USA entwickelt wurde. "Eye Movement Desensitization and Reprocessing" bedeutet auf deutsch "Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung". EMDR wird zur Bewältigung von Traumafolgestörungen angewendet und gehört in den Bereich der "Traumakonfrontation", welche erst nach einer Phase der "Stabilisierung" durch Therapie ansteht. Nur ausgebildete Therapeut*innen mit Approbation oder Heilerlaubnis dürfen EMDR durchführen, und sie sollte immer eingebettet sein in eine Traumatherapie. 

Ein Fetisch ist eine besondere sexuelle Vorliebe, auf die jemand in besonderem Maße anspringt. Im Sexocorporel spricht man vom Fetisch als einem „engen Anziehungscode“, der zum Problem werden kann, wenn man in seiner Sexualität auf diesen beschränkt ist und kaum andere Erregungsmöglichkeiten und Spielarten zugänglich sind. Aber Anziehungscodes sind erlernt und auch Lust und Erregung sind steuerbare Vorgänge in der Sexualität. Eine Sexualtherapie macht einen Fetisch nicht „weg“, kann aber eine Erweiterung des sexuellen Spektrums ermöglichen, so dass es lustvolle Alternativen zum Fetisch gibt. Falls der Fetisch ein problembehaftetes Thema in der Paarbeziehung ist, kann es sinnvoll sein, auch ein paar Sitzungen als Paar zu machen – wobei es nicht unbedingt um Paardynamiken gehen muss (es braucht also nicht unbedingt eine*n Paar- sondern eher einen Sexualberater*in) 
Siehe auch: Sexocorporel 

Potenz- oder Erektionsprobleme können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Bevor du damit zu einem Paar- oder Sexualberater gehst, solltest du körperliche Ursachen von Erektionsproblemen von einem Arzt ausschließen lassen. Erektionsprobleme können nämlich z.B. auch erste Hinweise auf Herzprobleme sein und sollten daher durchaus ernst genommen werden. Wenn medizinische Ursachen ausgeschlossen sind, gibt es – sehr vereinfacht gesagt: zwei weitere Ursachenfelder. Es können psychodynamische Ursachen und Ängste eine Rolle spielen. Oder es hat etwas mit der Art, wie du Lust und Erregung zu steuern gelernt hast, zu tun. Und (wie immer) das eine kann durchaus was mit dem anderen zu tun haben. Bei der Beratung zu Erektionsproblemen sollten die Themen Selbstbefriedigung, Erregungsregulation und sexuelles Lernen eine Rolle spielen, BEVOR die Beziehung zur Partnerin/zum Partner ins Auge gefasst wird – damit eure Beziehung nicht unnötig als ursächliches Problem belastet und in Frage gestellt wird. 
Siehe auch: Sexocorporel 

Trennungen können starke und individuelle Ängste bei den betroffenen Personen auslösen. Somit kann eine Lösung aus der Beziehung als schwierig empfunden werden, auch wenn dem Paar bewusst ist, dass ein gemeinsamer Weg nicht mehr sinnvoll ist. 

Im systemischen Verständnis hat/ist ein Klient nicht das Problem. Vielmehr gibt es SymptomträgerInnen in Systemen, die auf das Verhalten untereinander in Bezug auf das Problem hinweisen. Durch Kommunikation sind alle im System am Problem beteiligt – auch (vor allem?) jene, die das nicht wollen. Das Problem wird also gemacht und ist damit veränderbar – hier setzt systemische Beratung an: das bisherige Problem als Lösungsversuch verstehen, kontextorientiert Muster und Bedeutungszuschreibungen entdecken und unterbrechen sowie Lösungsübergange zu initiieren, die das Leben – mit und ohne Problem – schöner machen.

Zunächst eine Begriffsklärung: "Sextherapie" gibt es als solche nicht, denn es würde ja bedeuten, Sex sei die Therapie. Wir reden hier ausschließlich über "Sexualtherapie" oder "Sexualberatung", also Therapie und Beratung, die darauf angelegt ist, bei sexuellen Fragen, Irritationen, Problemen oder Störungen zu unterstützen. Hierbei ist zu unterscheiden, ob der/die Beratende "hands on" oder "hands off" arbeitet. Tatsächlich gelten Tantramasseure und sexological Bodyworker rein rechtlich als "Sexarbeiter*innen", weil sie sexuelle Handlungen ausüben i.S. von Auslösen von Erregung. Diese Arbeit ist zu unterscheiden von Beratung und Therapie, frage genau nach, wie die Person, der du dich anvertraust, ausgebildet ist, und womit du rechnen darfst. Wir empfehlen, nicht sofort "hands on" zu gehen, wenn du Probleme hast, da dies die Gefahr einer Trauma-Reaktivierung in sich bergen kann. 

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass „analoge“ Beratung und Therapie besser „funktioniert“ als digital. Das hat etwas damit zu tun, dass sich Ratsuchende und Berater*in einfach besser aufeinander beziehen, sich einschwingen können, wenn man sich in einem Raum gegenüber sitzt und wahrnehmen kann, wie der andere sich bewegt, atmet, da ist. Hierzu gibt es auch aktuelle Studien, und niedergelassene Psychotherapeuten dürfen sogar gar nicht ausschließlich digital behandeln, ohne den/die Patient*in einmal „in echt“ gesehen zu haben. 
Dennoch kann es natürlich gute Gründe für eine digitale Beratung geben, und digitale Beratung ist immernoch besser als gar keine Beratung. Für manche Menschen ist die Hemmschwelle im Digitalen zum Beispiel viel niedriger, sie trauen sich da einfach eher. Manche Menschen haben auch vor Ort gar keine Möglichkeiten, Sexualtherapie analog in Anspruch zu nehmen, weil es schlicht kein Angebot gibt, oder weil sie nicht mobil sind. Und manche Paare in Fernbeziehungen profitieren davon, dass sie auch trotz der Trennung miteinander über ihre Themen sprechen können. 
In der Corona-Pandemie sind viele Berater*innen und Therapeut*innen zwischenzeitlich auf digitale Beratung ausgewichen und haben in diesem relativ neuen Feld gute Erfahrungen gemacht. Digitale Beratung entwickelt sich stetig weiter, und wird an vielen Stellen auch immer besser. Und manchmal macht es einfach die gute Mischung aus analog und digital, denn auch das ist ja möglich.
Also: lieber digitale Beratung als gar keine Beratung. 

Endometriose ist eine gynäkologische Erkrankung, bei der gebährmutterschleimartiges Gewebe auch außerhalb der Gebährmutter wächst und dort Probleme bereitet. Oft wird Endometriose lange nicht erkannt, und die betroffenen Frauen fühlen sich mit ihren Schmerzen nicht ernstgenommen. Hormonelle Behandlungen und Operationen können nach Diagnosestellung helfen. Bei Fragen zu Familienplanung und Sexualität, sowie zum Umgang mit belastenden Erfahrungen und Grenzverletzungen im Gesundheitssystem sind fachkundige Beraterinnen eine wirklich sinnvolle Ergänzung zur ärztlichen Begleitung. 

"Ego-State" kann man übersetzen mit "Ich-Anteil". In der Ego-State-Arbeit schaust du dir an, welche unterschiedlichen Ich-Anteile an einem Konflikt beteiligt sind. Welcher Teil zum Beispiel will sich immer unterm Teppich verkriechen, wenn deine Kollegin kritisch guckt? Oder welcher Teil fängt an rumzuzicken, wenn dein Partner sich mit seinen Freunden treffen will? Welcher Teil müsste aktiviert werden, damit es im Bett entspannter laufen kann?
Bekannte Ich-Anteile sind zum Beispiel: Der "innere Schweinehund", dein "inneres Kind", dein "Higher-Self", die "Brave" oder dein "Schatten". Schon Freud ist von unterschiedlichen innerpsychischen Anteilen ausgegangen, als er von Es- Ich und und Über-Ich sprach. Moderne Ego-State-Therapie geht davon aus, dass jeder Mensch ganz individuelle States hat, die sich im Laufe des Lebens wie ein "inneres Team" zusammenfinden. Wie bewusst diese inneren Anteile oder "Teammitglieder" sind und wie flexibel und selbstbestimmt ich in der Teambesetzung in einer Situation bin, spielt unter Umständen eine große Rolle für Zufriedenheit im Alltag.

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Systemische Sexualtherapie schwingt zwischen individuellen und Kontextbezügen, zwischen Körperprozessen, subjektiven Bedeutungszuschreibungen, zwischen kognitiven und emotionalen Prozessen in sozialer Interaktion, zwischen konkreter Sexualität und anderen Themen der Person/der intimen Beziehung: Problematisch erlebte Unterschiede werden dabei als Ausgangspunkt für Entwicklung gesehen.

 

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Die Emotionsfokussierte Paartherapie, kurz EFT, wurde in den 80er Jahren von Sue Johnson in den USA entwickelt und etabliert sich immer mehr auch im deutschsprachigen Raum. Es handelt sich um einen bindungsorientierten Ansatz, der zum einen erlebens-orientiert (experientiell) und zum anderen interaktionsorientiert (systemisch) arbeitet. Es geht darum, die liebevolle Verbindung zum Partner/zur Partnerin erlebbar, spürbar zu machen. In EFT-Paarsitzungen geht es also darum, die gemeinsame Liebe wieder fühlbar zu machen, indem emotionale Nähe und Verbundenheit hergestellt werden kann. Dazu wird in der EFT zunächst herausgearbeitet, ob und welche zerstörerischen Teufelskreise es in der Paarbeziehung gibt. Es wird untersucht, welche grundlegenden Bindungsbedürfnisse dahinter liegen, und woher die Angst kommt, nicht zu genügen oder im Stich gelassen zu werden. Gemeinsam findet das Paar heraus, wie sie diesen Teufelskreisen entrinnen können und stattdessen in wirklich wohltuenden Kontakt miteinander treten können. Vielleicht müssen dazu auch noch alte Verletzungen aus dem Weg geschafft werden. Das Besondere der EFT ist der Blick aus der "Bindungsbrille". Sie erklärt Verhaltensweisen wie Klammern und Rückzug, Anklagen und "Dichtmachen" und macht verständlich, wie die Strategie des/der einen unter Umständen genau zum Problem des/der Anderen werden kann und umgekehrt. 

 

Paartherapie und Sexualtherapie: Paar- und Sexualtherapie sind rechtlich keine geschützten Begriffe. Synonym spricht man auch von Paar- und Sexualberatung, manchmal auch von Coaching. Da die Begriffe nicht geschützt sind, empfiehlt es sich, genau auf die Aus- und Weiterbildungen der Therapeut*innen/Berater*innen zu schauen, danach, ob sie einem Berufsverband angehören oder zertifizierte Weiterbildungen besucht haben. Eine fundierte Ausbildung in Paar- oder Sexualtherapie dauert mindestens ein Jahr. Auch  handelt es sich um zwei unterschiedliche Themenfelder: Wer Paartherapie lernt, lernt nicht automatisch Sexualtherapie und umgekehrt. Daher solltet ihr euch im Vorhinein überlegen, in welchem Bereich ihr euch vor allem eine Entwicklung wünscht, und hier auf die entsprechenden Weiterbildungen achten.

EMDR ist eine klassische Methode der Traumatherapie, die in den 80er Jahren von F. Shapiro in den USA entwickelt wurde. "Eye Movement Desensitization and Reprocessing" bedeutet auf deutsch "Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung". EMDR wird zur Bewältigung von Traumafolgestörungen angewendet und gehört in den Bereich der "Traumakonfrontation", welche erst nach einer Phase der "Stabilisierung" durch Therapie ansteht. Nur ausgebildete Therapeut*innen mit Approbation oder Heilerlaubnis dürfen EMDR durchführen, und sie sollte immer eingebettet sein in eine Traumatherapie. 

Den Begriff Toxische Beziehung hören wir immer häufiger in der Gesellschaft. Wann fängt eine toxische Beziehung an? Woran kann ich erkennen, ob ich in einer toxischen Beziehung lebe? Vereinbare einen Termin, um Klarheit zu schaffen. 

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Wenn bei Vaginismus die Abklärung durch Schulmedizin und Osteopathie allein keine Abhilfe durch Behandlung / Therapie verschafft, macht Sexualtherapie Sinn: Ängste und andere belastende Gefühle können gute Gründe für Schmerzen beim Sex sein. Manche Menschen haben aber auch einfach noch nicht gelernt, wie Lust und Erregung so machbar sind, dass Sexualität nicht Schmerz, sondern Genuss bedeutet. Ein*e Sexualberater*in erforscht mit dir Schritt für Schritt, was Du brauchst, um alte Schmerzmuster hinter dir zu lassen und einen lustvollen eigenen Weg einzuschlagen zu einem besseren Kontakt zu deinem sexuellen Körper und zu einem leichten, genussvollen Zugang zu lebendiger Sexualität.  Dabei arbeitet Sexualberatung in der Regel hands-off. 

Wie kann eine Beziehung auf Distanz gelingen? Wie gestalten wir Sexualität auf Distanz? Wie umgehen mit Autonomie, Sehnsucht, Kontakt, Absprachen auf Distanz? Fernbeziehungen stellen vor besondere Herausforderungen und bieten die Möglichkeit miteinander zu wachsen und zu lernen, wie sich Bindung aktiv sicher gestalten lässt.  

Im systemischen Verständnis hat/ist ein Klient nicht das Problem. Vielmehr gibt es SymptomträgerInnen in Systemen, die auf das Verhalten untereinander in Bezug auf das Problem hinweisen. Durch Kommunikation sind alle im System am Problem beteiligt – auch (vor allem?) jene, die das nicht wollen. Das Problem wird also gemacht und ist damit veränderbar – hier setzt systemische Beratung an: das bisherige Problem als Lösungsversuch verstehen, kontextorientiert Muster und Bedeutungszuschreibungen entdecken und unterbrechen sowie Lösungsübergange zu initiieren, die das Leben – mit und ohne Problem – schöner machen.

Polyamorie als Beziehungsform scheint die "große kleine Schwester" von einer offenen Beziehung zu werden. In polyamoren Beziehungen geht es nicht nur um eine Öffnung der Paarbeziehung in sexueller Hinsicht, sondern - wie der Wortteil "amorie" ja ausdrückt - auch um Liebesgefühle. Wie genau eine polyamore Beziehung gestaltet wird, kann man gar nicht so genau sagen - die Beziehungsform entwickelt sich erst, und es gibt noch viele unterschiedliche Definitionen und Spielarten. Ein Aspekt ist z.B. die Offenheit und Transparenz der Beteiligten: Wer weiß von wem, was wird kommuniziert und geteilt miteinander? Besonders spannend wird es, wenn Kinder im System Polyamorie beteiligt sind. Während man früher Polyamorie oft moralisch abgewertet oder als Ausdruck von Bindungsunvermögen gedeutet hat, setzt sich in der modernen Paartherapie immer mehr durch, dass Polyamorie eben eine mögliche Form erwachsener Beziehungsgestaltung ist - ohne Wertung. Dabei lässt sich beobachten: In polyamoren Beziehungen finden sich ähnliche Konflikte und Muster wie in monogamen Beziehungen. Und: polyamore Beziehungen zu führen erfordert einen hohen Grad an Reflexions- und Kommunikationskompetenzen bei allen Beteiligten. 

Wie fühle ich mich als Mann in meinem sexuellen Körper? Wie bin ich in puncto Sexualität "männlich" sozialisiert? Werde ich auch von anderen als feminoid gelesen oder eher als maskulinoid - und spielt das überhaupt eine Rolle? Kann ich meine Lust und meine Erregung steuern, weil ich vertraut mit meinem Körper und meinem Genitale bin?

Es gibt viele Theorien über weibliche und männliche Sexualität, über geschlechtsspezifische Polaritäten und Rollen, über das was "Männer wollen" oder "brauchen", was einen "perfekter Liebhaber" ausmacht. Am Ende gibt es viel zu wissen und erfahren, was die Sexualität von Männern beeinflussen und ausmachen kann. Aber "die" Sexualität "des" Mannes gibt es pauschal nicht. Deine Sexualität ist deine ganz eigene Sexualität.

Wenn du das Gefühl hast, du möchtest dich in deiner Sexualität lebendiger fühlen und dir dafür beraterische Unterstützung von einem Mann wünschst, kann es sehr bereichernd sein, einen tollen und kompetenten Mann als Lernmodell und Vertrauten zu finden. Ob dann am Ende eines solchen Prozesses deine Ideen und Vorstellungen, wie deine Sexualität als Mann sein soll oder nicht, noch dieselben sind wie heute, und wie dein Weg in deine ganz eigene Sexualität aussehen wird... das wird ganz individuell deins sein. Viel Freude dabei!

Lustlosigkeit beschäftigt viele Menschen. Und oft fühlen wir uns unzulänglich oder schuldig, wenn wir keine Lust haben. Vor allem in Bereichen, wo wir “wollen sollen”. Aber grundsätzlich ist es ganz okay, keine Lust zu haben. Lustlosigkeit hat immer einen guten Grund. Lust hat man auf etwas, das man als bereichernd und schön erlebt hat. Etwas, auf das man sich freuen kann, das einen Mehrwert hat für mich. Hast du auf etwas keine Lust mehr, lohnt es sich darüber nachzudenken, was sein müsste, damit es mich wirklich (wieder) bereichert. Vielleicht kann etwas re-aktiviert werden, das es schon mal gab. Vielleicht kann ich noch etwas dazulernen, das es mir leichter macht – so dass ich am Ende kinderleicht wieder Zugang zu meiner Lust bekomme. Und vielleicht ist Lustlosigkeit aber einfach auch ein guter Hinweis darauf, dass GENAU DIES gerade wirklich SO keinen Sinn macht für mich und ich die Finger lieber davon lassen sollte. -Worauf hättest du denn stattdessen Lust? In der Sexualberatung ist Lustlosigkeit ein sehr großes Thema. Und es gilt als eines der Herausforderndsten. Also scheu dich nicht, dich damit ein eine*n Sexualberater*in zu wenden – du bist nicht der/die Einzige, der/die sich selbst diesbezüglich ein Rätsel ist und nichts lieber wieder hätte als SO RICHTIG LUST AUF SEX. 

Als Mutter wünscht man sich eine "schöne Geburt". Leider kann es unter der Geburt aber zu einem überwältigenden Erleben von Schmerz und Ohnmacht kommen. Nach einer solchen belastenden Geburtserfahrung, die nicht nur körperlich, sondern auch seelisch als traumatisch empfunden werden kann, darf frau sich kompetente Begleitung suchen. Denn es gibt Wege, das Erlebte zu bearbeiten, mit Ängsten und Triggern umgehen zu lernen und sich auch sexuell wieder unbelastet zu fühlen. Vor allem, wenn noch ein weiterer Kinderwunsch besteht, ist es hilfreich, sich aktiv mit den belastenden Geburtserfahrungen auseinanderzusetzen, um gewappnet in die nächste Geburt zu gehen. Kompetente Ansprechpartnerinnen sind Hebammen und traumasensible (Sexual-)Beraterinnen.

Eine Kinderschutzfachkraft ist eine Person, die extra dafür ausgebildet ist, in Belangen, wo Kinder geschützt werden müssen, beratend zur Seite zu stehen. Denn Situationen, in denen das Kindeswohl gefährdet ist, sind oft heikel: Wie soll man intervenieren? Wen informieren? An wen sich wenden? Voreiliges Handeln kann unter Umständen zum Nachteil des Kindes werden. Für solche Situationen steht eine Kinderschutzfachkraft als unabhängige*r Ansprechpartner*in von außen zur Unterstützung begleitend bereit. Es ist die Aufgabe der Kinderschutzfachkraft, für einen qualifizierten und strukturierten Prozess der Gefährdungseinschätzung und der Entwicklung von Hilfe- und Schutzmaßnahmen zu sorgen. So können sich Fachkräfte (Berater*innen, Erzieher*innen, etc) an die Kinderschutzfachkraft wenden, um das weitere Vorgehen zu besprechen. 
Wenn Sie sich Sorgen um ein Kind machen, wenden Sie sich vertrauensvoll an die Kinderschutzfachkräfte in den Betreuungsorganisationen (Kita, etc) oder ans Jugendamt. Auch im Team von paartherapie-direkt finden Sie Menschen, die in diesem Bereich gut ausgebildet sind. Schauen Sie nicht weg, wenn Sie sich hilflos fühlen, sondern suchen Sie sich Unterstützung, bitte.

Nach der Schwangerschaft und Geburt ändert sich oftmals die ganze Beziehungsdynamik, was ein ganz natürlicher Prozess ist. Ganz ohne geht es auch nicht. Es muss sich neu orientiert und neue Strukturen etabliert werden. Das kann zu Herausforderungen führen, die eine professionelle Unterstützung benötigt. 

Systemische Beratung im psychosozialen Bereich ist eine professionelle Art von Beratung, die hilfreich sein kann für Einzelne, Paare, Gruppen, Familiensysteme oder auch ganze Organisationen. Es eignen sich alle Lebensthemen für eine systemische Beratung. Dabei nimmt die systemische Beratung stets den Menschen in seinem*ihrem System in den Blick und sieht ihn als Expert*in für sein*ihr Leben und die eigene Lebensgestaltung. Ausgehend von dem Gedanken, dass eine Veränderung von innen kommt und Auswirkungen auf das gesamte System hat, werden in der Beratung Impulse gegeben, die so das gesamte System zu einer veränderten, möglichst hilfreicheren Konstellation führen.

Die Haltung der systemisch Beratenden zeugt von Achtung, Respekt und Wertschätzung gegenüber einzelnen Personen und Systemen.

Systemische Beratung ist

  • Individuell
  • Wertschätzend
  • Zielgerichtet
  • Ressourcenorientiert
  • Möglichkeitsräume weitend
  • So kurz wie nötig, so lang wie möglich

Weitere Informationen zu systemischer Beratung bei den Fachverbänden:

➜ Deutsche Gesellschaft für systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e.V. (DGSF)
➜ Systemische Gesellschaft (SG), Deutscher Verband für systemische Forschung, Therapie, Supervision und Beratung e.V.

Es gibt in der Ausbildung zum Sexualtherapeuten vier große Schulen: 
den differenzierungsbasierten Ansatz nach David Schnarch, den sogenannten Crucible-Ansatz, den systemischen Ansatz nach Ulrich Clement, das  „Hamburger Modell“ und den embodymentalen Ansatz Sexocorporel nach Jean Yves Desjardins. Bei all diesen Ansätzen wird in der Beratung selbst „Hands Off“ gearbeitet, das heißt, der/die Beratende führt keinerlei Berührungen an den Klient*innen durch.
Weiter gibt es Ausbildungen im Hands-On-Bereich, hier wären besonders Tantra und Sexological Bodywork zu benennen.

Das Gefühl, den Kontakt zueinander verloren zu haben, sich nicht mehr so nah zu sein wie zu Beginn der Beziehung, sich vielleicht sogar fremd zu sein. Diese Gefühle können sich in einer schon länger dauernden Beziehung bedrohlich anfühlen und alles in Frage stellen. Dabei muss „Auseinanderleben“ gar nicht schlimm sein. Es birgt die Einladung, sich wieder neu nahe zu kommen, sich vielleicht sogar neu ineinander zu verlieben und ganz neue Seiten aneinander kennen zu lernen. Denn nur wer sich zwischendurch etwas auseinander erlebt kann sich in seiner Autonomie und Individualität weiterentwickeln und neu erleben. Im Wiederzueinanderfinden könnt ihr miteinander erfahren, wie sicher eure Bindung zueinander ist, und wie wunderbar es ist, sich „trotzdem“ zu lieben. Obwohl eben nicht alles symbiotisch-eng ist miteinander. Wagt den Schritt und lasst euch dabei beraterisch begleiten, um den seidenen Faden zueinander nicht zu verlieren auf dem Weg. 
Siehe auch: Emotionsfokussierte Paartherapie 
Siehe auch: Phasen von Partnerschaft nach H. Jellouschek 

Sex kann für tiefe Glücksgefühle sorgen. Ein wichtiger Aspekt dabei ist ein gutes Verhältnis zum eigenen Körper. Denn Sexualität ohne Verbundenheit zum Körper, kann die Wahrnehmung der Sexualität begrenzen. Die gute Nachricht ist, dass Sex und ein gutes Körpergefühl bis ins hohe Alter erlernbar ist. 

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Erektionsprobleme können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Bevor du damit zu einem Paar- oder Sexualberater gehst, solltest du körperliche Ursachen von Erektionsproblemen von einem Arzt ausschließen lassen. Erektionsprobleme können nämlich z.B. auch erste Hinweise auf Herzprobleme sein und sollten daher durchaus ernst genommen werden. Wenn medizinische Ursachen ausgeschlossen sind, gibt es – sehr vereinfacht gesagt: zwei weitere Ursachenfelder. Es können psychodynamische Ursachen und Ängste eine Rolle spielen. Oder es hat etwas mit der Art, wie du Lust und Erregung zu steuern gelernt hast, zu tun. Und (wie immer) das eine kann durchaus was mit dem anderen zu tun haben. Bei der Beratung zu Erektionsproblemen sollten die Themen Selbstbefriedigung, Erregungsregulation und sexuelles Lernen eine Rolle spielen, BEVOR die Beziehung zur Partnerin/zum Partner ins Auge gefasst wird – damit eure Beziehung nicht unnötig als ursächliches Problem belastet und in Frage gestellt wird. 
Siehe auch: Sexocorporel 

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Die sexuelle Gesundheit ist ein Begriff in der Sexualwissenschaft. Die sexuelle Gesundheit wurde von der WHO erstmals 1972 auf einer Fachkonferenz in einem Entwurf definiert. Während einer Fachkonferenz im Januar 2002 wurde eine neue Definition verabschiedet.

Die WHO schreibt hierzu unter anderem: „Sexuelle Gesundheit erfordert sowohl eine positive, respektvolle Herangehensweise an Sexualität und sexuelle Beziehungen als auch die Möglichkeit für lustvolle und sichere sexuelle Erfahrungen, frei von Unterdrückung, Diskriminierung und Gewalt. Wenn sexuelle Gesundheit erreicht und bewahrt werden soll, müssen die sexuelle Rechte aller Menschen anerkannt, geschützt und eingehalten werden.“

 

Sexuelle Vorlieben zeigen uns, das beispielsweise gewisse Szenarien, Stellungsarten oder bestimmte Geschlechter uns sexuell erregen. Es ist gut zu wissen, was uns sexuell erregt. Wenn wir Angst haben dazu zu stehen und diese mitzuteilen, kann das sehr hemmend sein für die Beziehung oder den sexuellen Kontakt. Es kann aber auch sein, dass wir sexuelle Vorlieben hegen und diese vom Partner oder Partner nicht erfüllt werden können, dies kann zur sexuellen Frustration führen. Wie kann ich damit umgehen und kann ich auch andere sexuelle Vorlieben entwickeln? 

 Exklusivität in der Paarbeziehung ist immer noch für sehr viele Menschen sehr wichtig. Im echten Leben allerdings sprechen die Statistiken dafür, dass das gar nicht so einfach “durchzuhalten” ist. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen sind grob 50% in festen Beziehungen schon mal fremdgegangen. Über die Historie und Sinnhaftigkeit von Monogamie kann man viel schlaue Literatur lesen. Wenn Ihr aber ganz konkret miteinander unsicher seid, ob nicht eine offen Bezieung für euch das bessere Beziehungskonzept ist – wenn ihr nicht mehr darum ringen wollt, Sexualität ausschließlich exklusiv und monogam zu leben, dann machen Absprachen dazu im Vorfeld sehr viel Sinn. Begleitung durch eine*n Paartherapeut*in könnte man dabei als sehr sinnvollen Luxus betrachten.... 

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Exklusivität in der Paarbeziehung ist immer noch für sehr viele Menschen sehr wichtig. Im echten Leben allerdings sprechen die Statistiken dafür, dass das gar nicht so einfach “durchzuhalten” ist. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen sind grob 50% in festen Beziehungen schon mal fremdgegangen. Über die Historie und Sinnhaftigkeit von Monogamie kann man viel schlaue Literatur lesen. Wenn Ihr aber ganz konkret miteinander unsicher seid, ob Monogamie für euch das richtige Beziehungskonzept ist – oder wenn ihr darum ring, exklusiv und monogam zu werden oder bleiben, dann ist ein*e Paartherapeut*in mit sexualtherapeutischer Zusatzqualifikation sicher ein*e gute*r Ansprechpartner*in für euch. 
Siehe auch: Offene Beziehung